Lucy: 14 Tage zurück

Lucy ist jetzt seit 14 Tagen wieder da. Sie hat sich verändert und ist doch gleich geblieben.

Die ersten Tage war sie offenbar von den Erlebnissen so mitgenommen, dass sie fast den ganzen Tag auf ihrem Lieblingsplatz, dem Katzenbaum, gelegen hat. Das Wichtigste war ihr zu schlafen. Nach und nach ist sie dann wieder munterer geworden und läuft wieder mehr durch die Wohnung. Insgesamt scheint sie sehr zufrieden zu sein, und die Sicherheit und Ruhe als sehr wohltuend zu erleben. Dazu frisst sie sich wieder rund. Es gibt deutlich weniger Stress mit Scotty, unserer anderen Katze.


Ich glaube fast, es gibt so eine Art Maslow-Pyramide auch für Katzen (oder nur für Katzen? Bei Menschen halte ich das Modell doch für arg vereinfacht). Nachdem Lucy in Ruhe geschlafen und gefressen hat, kam sie zunehmend an hat sich in unserer Umgebung aufgehalten. Sie lag dann wieder auf der Sessellehne und wirkte zufrieden. Danach kam sie an und wollte gestreichelt werden. Sie hat dabei ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie das zu passieren hat. Jetzt hoffe ich, sie findet ihre Selbstverwirklichung nicht wieder durch Ausflüge, von denen sie nicht zurückkommt.


Lucy hat ihre Eigenheiten beibehalten. Sie kommt auf mich zu und stupst mich mit dem Kopf an. Dann ist es gnädig erlaubt, sie zu streicheln. Sie rollt sich auf ihre spezielle Art ein und hat inzwischen wieder herausgefunden, dass auf meiner Seite des Bettes am Fußende ein Plätzchen für sie ist. Ich bin wirklich froh, dass wir sie wiedergefunden haben.


Lucy_draußen

Am Sonntag hat Lucy zum ersten Mal ein offenes Fenster genutzt um einen kleinen Ausflug nach Draußen zu machen. Wir können und wollen sie auf Dauer nicht hindern, wieder durch die Umgebung zu schleichen. Ich hoffe, sie kann und will den Rückweg in Zukunft finden.

 

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